Be Unlimited Eine gemeinnützig anerkannte Schweizer Organisation

Unser Engagement sind unsere Beweggründe

Kultur prägen. Missbrauch jeglicher Art aufdecken und Betroffene in die Freiheit begleiten sind unsere Beweggründe. Diese setzen uns in Bewegung. In Bewegung prüfen wir Aussagen, definieren Grenzen und gehen entsprechende Wege.

Begegnen - Gesehen

Gesehen werden bedeutet, dass andere uns wahrnehmen—unsere Existenz, unsere Gefühle und unsere Identität anerkennen. Es geht darum, dass wir im Blickfeld anderer Menschen existieren, nicht unsichtbar bleiben, und dass unsere Einzigartigkeit respektiert wird. Gesehen werden ermöglicht Zugehörigkeit und Bestätigung.

Begleiten - Gehört

Gehört werden bedeutet, dass wir bestätigt und verstanden werden. Es erfordert zuzuhören, aufeinander einzugehen und unsere Stimmen ernst zu nehmen. Wenn wir gehört werden, fühlen wir uns wertgeschätzt, bekommen Orientierung und fühlen uns sicher, weil unsere Erfahrungen und Bedürfnisse ernst genommen werden.

Befähigen - Geliebt

Geliebt werden ist das Fundament von Vertrauen und Bindung. Liebe gibt Halt, Geborgenheit und Motivation. Sie zeigt sich in Zuwendung, Fürsorge, Respekt und Akzeptanz—auch in schwierigen Zeiten. Liebe ermöglicht es uns, mutig zu sein, uns zu entwickeln und Fehler zu machen, weil wir darauf vertrauen können, dass wir akzeptiert werden.

Wenn diese Bedürfnisse in Beziehungen, Gemeinschaften und Institutionen berücksichtigt werden, finden Menschen Stabilität, Selbstwert und die Bereitschaft, sich weiterzuentwickeln.

Was dies mit unserer Arbeit zu tun hat?

Als Wegbegleiter ist es unser Herzensanliegen, jede Person in ihrer wahren Identität zu sehen und wahrzunehmen – zuverlässig, respektvoll und ohne Vorurteile. Wir hören aufmerksam zu, erfassen die Nuancen von Sorgen, Hoffnungen und Lebensrealität und geben Raum für Stimmen, die gehört werden müssen. Wir begleiten mit Wertschätzung, Mitgefühl und beständiger Zuverlässigkeit, damit Vertrauen wachsen kann und so ein verlässlicher Rahmen entsteht, der Halt bietet, Mut schenkt und stärkt, ihren Weg mit Würde, Sicherheit und Zuversicht zu gehen.   

Wir begegnen Menschen und begleiten sie individuell auf ihrem Weg und bringen so Hoffnung, Liebe und Ermutigung in jegliche Lebensistuationen.

Ein sexueller Missbrauch, eine Krankheit, ein Unfall, eine Scheidung, Leistungsdruck, Erfolgserwartung – sie alle sind nur einige Beispiele von Ereignissen und Umständen, die oft das ganze Umfeld treffen. 

Solche Gegebenheiten und Ereignisse können das eigene Leben von einem Tag auf den anderen auf den Kopf stellen und traumatisierend wirken. Dies allein meistern zu wollen, ist sehr anspruchsvoll und führt oft zu emotionalen und gesundheitlichen Konsequenzen. Hier beginnt oft eine Zusammenarbeit mit uns.

Der Ursprung unseres Engagements

Nach einigen beruflichen Stationen in der Schweiz entscheidet sich Roy Gerber nach Amerika auszuwandern, um salopp gesagt «reich und berühmt» zu werden. Ursprünglich als Verkaufsleiter eines internationalen Konzerns in den USA angekommen, macht er sich wenig später selbstständig und gründet nach und nach drei Firmen. Alles läuft nach Plan: Sein «American Dream» des erfolgreichen Unternehmers wird wahr.

Dann begegnet er bei Freiwilligeneinsätzen missbrauchten Kindern, Obdachlosen und Drogensüchtigen. Er erkennt das Elend und beschliesst, sich fortan vermehrt für diese Menschen zu engagieren. Mit seinem lizenzierten Therapiehund «Ziba» trifft er bei einem Einsatz auf ein Mädchen, das ihm ein Versprechen abnimmt. Dieses Versprechen stellt sein Leben auf den Kopf. Sie schenkt ihm eine rote Feder, die ihn an sein Versprechen erinnern soll und die für Roy Gerber zum Symbol der Hoffnung wird.

Aufgrund dieser Erlebnissen und zwei primären Fragen studiert Roy Gerber in Kalifornien Theologie, bildet sich u.a. in Traumatherapie weiter, gründet die Hilfsorganisationen «His Chaplain for you» und «Paws for Cause» und setzt sich mehr und mehr für Menschen in herausfordernden Lebenssituationen ein. Als Seelsorger betreut er Kranke, Gefangene, Suchtkranke und Missbrauchsopfer, sowie Soldaten, Polizisten, Spitzensportler und Unternehmer. Mit seinen beiden ausgebildeten und lizenzierten Therapiehunden beteiligt er sich zudem an internationalen Hilfseinsätzen nach Naturkatastrophen und Terroranschlägen. Zurück in der Schweiz leitet er von 2010 bis 2014 in Zürich die «Sunestube», die Notschlafstelle «Nemo», die aufsuchende Gassenarbeit der Sozialwerke Pfarrer Sieber und ist Teil der Geschäftsleitung. Die Feder, die ihm das Mädchen damals in Amerika geschenkt hat, lässt ihn auch hier nicht los.

Er gründet 2012 die Hilfsorganisation «Be Unlimited» um Liebe, Hoffnung und Ermutigung zu Menschen in herausfordernden Lebenssituationen zu bringen. Seither setzt sich Be Unlimited für ein unlimitiertes Leben in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft ein.

Was wir bereits bewirkt haben:

  • Icon Hund Gruppe Blau

    4980 Begegnungen mit unseren Therapie-Hunden

  • Icon Gericht Blau

    Gerichtsfälle ohne Schuldspruch

  • Icon Gruppe 6 Kinder Blau

    524 Personen, die unsere Weiter- bildungen besucht haben

  • Icon Info Blau

    124 Info- Veranstaltungen wurden durchgeführt

  • Kinder jugendliche Icon

    7488 persönliche Zweiergespräche vor Ort

  • Icon Gruppe 4 Kinder Blau

    231 Tage in Kinderlagern verbracht

  • Icon Gruppe 4 Kinder Blau

    462 Stunden in Schulen mit Gesundheitsprävention «Läb unlimitiert»

  • Icon Gruppe 6 Kinder Blau

    9’350’000 ehrenamtlich geleistete Arbeitsstunden